Decoder von Tran, Zimo, D&H

Roco BR44 mit Zimo MX617

Diese BR44 ist eine uralte Konstruktion. Der alte Motor lief nicht mehr wirklich gut, darum wurde ein neuer eingebaut. So wurde auch gleich Platz für den Decoder geschaffen.

Roco BR44BR44 zerlegt

Zerlegen der Lok

Der Kessel der Lok ist wie üblich mit dem Chassis verschraubt. Das Tendergehäuse ist dagegen geklipst und kann durch Spreizen abgenommen werden. Der Motor steckt nur zwischen seinen Kontaktblechen und kann einfach herausgezogen werden.

Glockenankermotor mit KardankopfGlockenankermotor mit Kardankopf

Einbau des MotorsEinbau des Motors

Einbau des Glockenankermotors

Vom alten Motor wird die Kardanaufnahme abgezogen. Da die Bohrung für eine Welle mit 1,5 mm Durchmesser bestimmt ist, der kleine Glockenanker aber nur eine Welle mit 1 mm hat, benötigen wir ein Adapterröhrchen. Die Kardanaufnahme wird am besten zuerst darauf gesteckt, erst dann kommen die beiden Teile gemeinsam auf die Welle. Beim Ankleben ist darauf zu achten, dass kein Kleber in das Lager der Motorwelle gelangt.

Sobald der Kleber fest ist, kann auch der Motor eingebaut werden. Er wird einfach mit 2K-Kleber auf die Platine im Tender geklebt. Achtet bitte darauf, dass das Gehäuse keinen Kontakt zu einer der Leiterbahnen bekommt. Achtet auch darauf, dass der Kardan noch passt, der Motor darf nicht zu weit vorn und nicht zu weit hinten sitzen. Die Kontaktbleche für den alten Motor werden einfach abgezwickt.

Einbau des DecodersEinbau des Decoders

Die fertige LokDie fertige Lok

Decodereinbau

Zuerst werden die hinteren Kontakt der Glühlampen in der Lok und im Tender mit Kabeln versehen. Die Litze zur Lok muss dabei gut verlegt und mit einigen Tropfen Klebstoff fixiert werden. Die Kontaktbleche der Glühlampen werden zu den Kabeln hin isoliert.

Bei dem hier vorliegenden Modell waren die Kabel zwischen Lok und Tender sehr brüchig. Ich empfehle, diese generell durch Mayerhofer-Litze zu ersetzen. Anschließend werden alle Kabel an den Decoder gelötet. Er wird nun mit Isolierband abgeklebt und mit doppelseitigem Klebeband seitlich am Motor befestigt.

Nach dem Zusammenbau der Lok und einer Probefahrt ist alles fertig. Ich wünsche viel Spaß und viel Erfolg beim Nachbau! Wie immer gilt: Nachmachen auf eigene Gefahr.