Decoder von Tran, Zimo, D&HDecoder von Tran, Zimo, D&HDecoder von Tran, Zimo, D&HDecoder von Tran, Zimo, D&HDecoder von Tran, Zimo, D&HDecoder von Tran, Zimo, D&H

Fleischmann BR70 mit Tran DCX76z

An sich ist diese Lok nicht sehr schwer zu digitalisieren, Fleischmann hat sogar Lötpads für den Decoderanschluss in der Lok vorgesehen. Allerdings ist alles ziemlich klein und filigran, so dass etwas Fingerspitzengefühl gefragt ist.

Vorbereitung

Schritt 1 ist wie immer das ↑ Zerlegen der Lok. Dazu wird zuerst der Schornstein abgezogen und die darunter befindliche Schraube gelöst. Jetzt kann das Gehäuse ganz einfach abgenommen werden. Der Motor ist mit einem kleinen Metallstift befestigt, der gleichzeitig als Achse für das erste Stufenzahnrad dient. Der Stift wird mit einem kleinen Schraubenzieher, einer Nadel oder etwas in der Art herausgedrückt, dann lötet man die Motorkabel auf der Platine ab und kann den Motor herausnehmen. Die Platine wird nun nur noch von zwei kleinen Rastnasen gehalten. Man hebelt sie ein wenig drum herum und kann sie dann ebenfalls abziehen.

Die Platine

Auf der Platine müssen einige Leiterbahnen durchtrennt werden. In den Bildern der ↑ Oberseite und der ↑ Unterseite habe ich die entsprechenden Stellen markiert. Zum Trennen habe ich eine kleine Polierscheibe in die Proxon eingespannt und die Leiterbahnen einfach abgeschliffen. Ein Skalpell oder ein scharfes Bastelmesser sollten aber auch ihren Dienst tun. Danach sollte die Platine ungefähr so aussehen, wie auf den Bildern zu sehen ist ( ↑ Oberseite, ↑ Unterseite).

Ist die Platine fertig vorbereitet, kann die Lok wieder bis auf das Gehäuse zusammengesetzt werden. Die Platine wird zuerst eingesetzt, danach der Motor eingebaut und mit dem Metallstift befestigt. Anschließend müssen auch die Anschlusskabel des Motors wieder befestigt werden.

Anlöten des Decoders

Da ich noch etwas Platz in der Lok haben wollte um ein paar Kondensatoren unterzubringen, habe ich mich für einen DCX76z entschieden. Die Anschlusskabel habe ich entfernt und dafür kurze Stücken Kupferlackdraht angelötet. Diese habe ich dann wiederum mit der Platine verlötet und zwar so, dass der Decoder außerhalb der Lok lag. Danach habe ich den Decoder herumgeklappt, so dass die Drähte U-förmig gebogen wurden und der Decoder auf der Platine der Lok zu liegen kam. Zum Fixieren und Isolieren wurde ein Stück doppelseitiges Klebeband untergelegt. Hinter dem Decoder finden nun noch drei Kondensatoren samt Ladeschaltung ihren Platz. Das bringt immerhin eine kleine Verbesserung bei der Kontaktsicherheit. Die Z-Diode habe ich weggelassen, damit ausreichend Platz für die Kondensatoren ist.

Damit ist der ↑ Einbau auch schon erledigt. Nachdem das Gehäuse aufgesetzt und angeschraubt ist, kann die ↑ Lok ihren Dienst antreten.

Wie immer gilt: Nachmachen auf eigene Gefahr. Viel Spaß und viel Erfolg!

Hinweis zum Licht

Wer auch das Licht mit puffern möchte, der sollte auf der Unterseite die Doppeldiode (schwarzes Bauteil mit 3 kleinen Beinchen) entfernen und das einzelne Pad mit dem Pluspol des Decoders verbinden. Ich habe darauf verzichtet, um möglichst viel Pufferenergie für Decoder und Motor zur Verfügung zu haben.