Decoder von Tran, Zimo, D&H

E18 von Piko mit Doehler & Haas SD16A

Dank Schnittstelle ist dieser Umbau recht einfach zu machen. Lediglich das Anlöten der Lautsprecherkabel an die Lokplatine erfordert etwas Geschick. Leider gibt es für den D&H-Decoder kein Soundprojekt für die E18, ich habe ersatzweise das für die E44 verwendet.

Zerlegen der Lok

Das Gehäuse ist nur geklipst, es wird gespreizt und dann ↑ abgenommen. Auf der Seite mit der Schnittstelle wird außerdem die Inneneinrichtung abgezogen.

Einbau des Lautsprechers

Der Lautsprecher wird in den Führerstand eingebaut. Für die Kabel wird eine Durchführung benötigt, also wird ein ↑ Loch von unten gebohrt.

Jetzt werden die Kabel an die Platine gelötet. Leider hat Piko keine Lötpads vorgesehen, es müssen also die Pins an der ↑ Schnittstelle benutzt werden. Um da ranzukommen muss die Platine etwas herausgezogen und nach oben geklappt werden. Die Kabel anzulöten ist etwas fummelig, aber machbar.

Danach wird die Platine wieder ↑ eingebaut und die Kabel durch das Loch in der Einrichtung geführt. Auch die Inneneinrichtung wird wieder an ihren Platz gesetzt. Die Kabel werden nun gekürzt und an den ↑ Lautsprecher gelötet. Mit einer 3 mm hohen Schallkapsel passt er genau zwischen Lichtleiter und Boden. Damit es beim Aufsetzen des Gehäuses nicht klemmt, muss der Lautsprecher direkt an die Rückwand, außerdem müssen ggf. die Ecken der Schallkapsel vorn ein wenig abgerundet werden.

Um den Lautsprecher etwas zu tarnen sollte die Schallkapsel schwarz angemalt werden, so fällt der Umbau kaum auf.

Nach einem kurzen Test kann das Gehäuse wieder aufgesetzt werden. Dann ist die E18 mit Sound auch schon ↑ fertig. Wie immer gilt: Nachmachen auf eigene Gefahr.